Text: Ralf J. Schumann - Erstveröffentlichung im Sammlermagazin "Trödler", Heft 04/2014
(leicht überarbeitete Fassung zur Veröffentlichung auf meiner Internetseite)
Letztmalig überarbeitet am 4. Juni 2026.
Ich würde mich über eine Spende zur Erweiterung und zum Erhalt dieser Internetseite sehr
freuen. Vielen Dank im voraus!
I would be glad if you'd like to send a donation to support the maintenance and expansion of this website. Thank you in advance!
.
The history of the company Walter Gerhards KG and the designer Walter Gerhards.
This article is written in German. You can translate the text into any language using online translation tools.
Walter Gerhards KG
Fabrik für Kunstkeramik, Baumbach / Westerwald
Das noch junge Sammelgebiet der Keramik der 60er und 70er Jahre erfreut sich einer stetig steigenden Beliebtheit. Obwohl diese Jahrzehnte im Vergleich zu anderen Keramik-Sammelepochen erst relativ kurz zurückliegen, bleiben Hersteller sowie genaue Informationen zu den Objekten im Kreis der Sammler oft noch im Dunkeln.
Mit diesem Artikel möchte ich eine Firma vorstellen, deren Produkte oft ganz oben auf den Wunschlisten von Sammlern stehen.
Walter Gerhards schuf Dekore und Glasuren, die genau den Nerv der Zeit trafen, von künstlerischer und kreativer Qualität zeugen und als wahre Exportschlager in alle Welt verkauft worden sind.
Das Firmenlogo der Walter Gerhards KG: selbstbewußt wird mit dem Schlagwort "exquisite" geworben.
Walter Gerhards KG, Firmengebäude 1977. Foto: Archiv Elfriede Gerhards
Die Firma Gerhards in Sammlerkreisen
Im Zuge meiner Recherche zur Keramik der 50er Jahre stieß ich auf eine Firma, die ihre Wurzeln ebenfalls in diesem Jahrzehnt hatte, die aber in Sammlerkreisen weitgehend unbekannt war. Zumeist englische Sammler und Autoren schlossen von der Ähnlichkeit der Bodenmarkierungen der Objekte auf einen falschen Hersteller und brachten den Namen Söndgen ins Spiel. Noch in der Auflage von 2012 seines Buches "Fat Lava - West German Ceramics of the 1960's & 70's" (Seite 7) schrieb der Autor Mark Hill eine Vase von Walter Gerhards fälschlicherweise der Firma Söndgen zu (weitere in diesem Buch enthaltene Fehler betreffen die in Sammlerkreisen beliebten Hersteller Gerz und Marei, auf die ich gerne zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen möchte).
Es ist einigermaßen erstaunlich, daß eine in Fachkreisen national und international ehemals so bekannte und erfolgreiche Firma wie die Walter Gerhards KG heute - völlig zu Unrecht - in Sammlerkreisen namentlich kaum bekannt ist.
Ich habe deshalb weiter recherchiert und konnte durch glückliche Umstände mit Frau Elfriede Gerhards in Kontakt treten, die in freundlichen Gesprächen viele interessante Informationen mitteilte.
Links: Walter Gerhards in seinem Atelier 1977 beim Modellieren eines Lampenfußes. Ein weiteres Modell ist auf dem Fußboden zu sehen. Foto: Archiv Elfriede Gerhards. Rechts: Ein Blick in den Betrieb 1977. Die Schaulade bemerkte: "Hoher Rationalisierungsstand kennzeichnet den Betriebsablauf" [3] Foto: Archiv Elfriede Gerhards
Die Geschichte der Walter Gerhards KG
Eine hervorzuhebende Besonderheit der Firma Gerhards besteht in der Tatsache, daß der Künstler und Designer Walter Gerhards (1920-2006) nicht nur Gründer und Geschäftsführer war, sondern daß auch alle firmeneigenen Entwürfe technischer sowie künstlerischer Art ausnahmslos von ihm persönlich stammen [1].
Walter Gerhards studierte an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen und begann 1947 eine Zusammenarbeit mit einem Bildhauer, Herrn Marcowitz, in figürlicher Plastik [2]. In diesem Zeitraum fertigte er bereits auch Zeichnungen und Modelle für die keramische Industrie an.
Sein Talent als Entwickler stellte er mit einer Arbeit für die Radium Gummiwerke in Köln-Dellbrück unter Beweis. Er stellte Tonformen für die Produktion von Badehauben her, die vorher nur auf Metallkapseln gefertigt worden waren. Mit Ton ließen sich Muster und Ornamente fein herausarbeiten und die Badehauben wurden ein weltweiter Verkaufsschlager.
Links: 50er Jahre - Wand-Pflanzschale Form Nr. 2/17, Dekorname unbekannt. Durchmesser 17 cm. Mitte: 50er Jahre - Wandvase Form 205-12, Dekorname unbekannt. Höhe 12 cm. Rechts: Vase Form 1011/12 (12 cm hoch) mit "Scherenschnitt"-Dekor, ca. Anfang/Mitte der 60er Jahre. Fotos/Sammlung: Ralf J. Schumann
1955 machte sich Walter Gerhards zusammen mit seiner Ehefrau Elfriede Gerhards selbständig und im Jahre 1957 wurde die Walter Gerhards KG gegründet. Als erstes Produktionsgebäude stand eine alte Tonpfeifenfabrik zur Verfügung, die aufwendig restauriert und umgebaut werden mußte.
Das Produktionsprogramm bestand zunächst vor allem aus Pflanzschalen und Wandvasen. Hiervon finden sich auf dem Sammlermarkt heute noch Exemplare mit weißem Scherben, mit brauner oder roter Engobe versehen und mit handgemalten Dekoren im Stil der Zeit. Bereits damals warb die Firma Gerhards mit den Aufklebern "WG Kera Modern" auf ihren Produkten für zeitgemäße Entwürfe in hoher Qualität.
Die "Pflanzkeramiken" waren jedoch auf lange Sicht weder kostendeckend, noch genügten sie dem künstlerischen Anspruch Walter Gerhards. Deshalb wurde diese Produktlinie bald fallengelassen und die Firma spezialisierte sich auf höherwertige, "individuelle Zierkeramiken und Beleuchtungskörper" [3], die sehr bald zum großen Verkaufsschlager des Unternehmens wurden.
So wurde die Walter Gerhards KG bereits "zu Beginn der 60er Jahre zum 'Geheimtip' der Einkäufer aus aller Welt für trendbestimmende Neuheiten" [3].
Der Vertrieb erfolgte dabei von Beginn an ausschließlich über den einschlägigen Fachgroßhandel.
Kunstkeramik-Serie "Athen",
Mitte der 1960er Jahre. Von links nach rechts: Große Bodenvase 58 cm (Form 1016/58), Krugvase 45 cm, Bodenvase 50 cm (Form 1011/50). Abbildung aus einem Prospekt der Handelsfirma Mäser aus
Dornbirn/Österreich. Die Preise sind in österreichischen Schilling angegeben. Da circa zur gleichen Zeit eine weitere Serie mit dem Namen "Athen" angeboten wurde (siehe weiter unten), könnte es
sein, daß der Name der Serie von der Firma Mäser vergeben wurde.
1967: Serien "Valencia" (links) und "Madrid" (rechts) im Vertrieb des Großhändlers Chr. Bollweg, Neuenkirchen, Oben links Form 710/20, unten links Form 720/25, in der Mitte Form 730/35, rechts Form 740/45. Abb. aus: Die Schaulade, Oktober 1967, S. 1493.
1967: Serie "Genua" im Vertrieb des Großhändlers Chr. Bollweg, Neuenkirchen. "Eine Kunstkeramik-Serie, die von großem, handwerklichem Können zeugt". In der Mitte das Erfolgsmodell Nr. 210/55, links vorne Nr. 1030/45, rechts vorne Krug Nr. 230/35. Oben hinten links Form 215/25, hinten rechts Form 240/25. Abb. aus: Die Schaulade, Oktober 1967, S. 1493.
Die Arbeitsteilung in der Geschäftsleitung begünstigte die positive Unternehmensentwicklung: Walter Gerhards war der kreative Künstler und Entwerfer, seine Ehefrau Elfriede Gerhards leitete und lenkte mit viel Geschick und großem Erfolg die Firma in kaufmännischer Hinsicht.
Elfriede Gerhards hatte eine fundierte und vielseitige kaufmännische Ausbildung, die laufend auf den neuesten Stand gebracht wurde. Sie war Mitglied in der VvU (Vereinigung von Unternehmerinnen), in der sich später viele bekannte und erfolgreiche Geschäftsfrauen zusammenfanden. Bereits 1946 hatten sich französische Unternehmerinnen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. 1954 erfolgte die Gründung des VvU in Köln mit zunächst 31 Mitgliedern. 1991 erfolgte die Umbenennung in VdU (Verband deutscher Unternehmerinnen, Quelle: VdU). Dieses Netzwerk unterstützte den unternehmerischen Austausch und gab seinen Mitgliedern Hilfestellungen in vielen relevanten Fragen.
Auch ein guter Mitarbeiterstamm trug wesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei. Die Firma Gerhards bildete selber aus und konnte mit geschickten Modelleuren auch anspruchsvollere Entwürfe erfolgreich umsetzen. Die Firma warb stets mit dem Zusatz "handgearbeitete Kunstkeramik" und tatsächlich hatte die Handarbeit einen großen Anteil am Fertigungsprozess.
Der vielseitig begabte Walter Gerhards entwarf Zier-, Geschirr- und Gebrauchskeramik, figürliche Plastik, Ornamentik, Baukeramik und Ofenkacheln. Außerdem entwickelte er prozessfähige Effektglasuren [2]. Zierkeramiken, Lampen und Lampenfüße wurden teilweise in sehr großen Stückzahlen im Inland, im europäischen Ausland und nach Übersee verkauft.
Genaue Produktionszahlen lassen sich heute leider nicht mehr ermitteln, aber laut Frau Gerhards waren es teilweise sehr große Mengen, die insbesondere ins Ausland verkauft worden sind. So wurden z.B. Lampenfüße nach Japan und Südafrika geliefert, große Stückzahlen gingen aber auch ins europäische Ausland nach Norwegen, England, Holland, Frankreich und in viele andere Länder.
Die Lampenfüße wurden an
verschiedene Leuchtenhersteller geliefert, die die Keramiksockel dann zu Tisch-, Steh- oder Hängelampen komplettierten. Darunter befanden sich namhafte Produzenten wie die Walter Hustadt GmbH
& Co. KG in Arnsberg, die Aro-Leuchten GmbH in Borken und Herda Verlichting in Amsterdam.
"Lampenfüße aus
Keramik, in verschiedenen Ausführungen und Größen" wurden im redaktionellen Teil des Fachhandels-Magazins "Die Schaulade" vorgestellt. Die Lampenfüße wurden an Lampenhersteller geliefert, da die
Walter Gerhards KG selber keine kompletten Lampen im Programm hatte. Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe August 1968, Seite 1256.
Links: Lampenfuß Form 280 mit 52 cm Höhe (ohne Fassung), ohne Formnummer. Die Art der Tierköpfe findet sich bereits bei Dekor "Napoleon" (1974). Diese Serie scheint ebenfalls um 1974 entstanden zu sein, ein genaues Datum ist nicht dokumentiert. Das durchbrochene Knotenmuster bedeutet aufwendige Handarbeit, auch bei der Fertigung in großen Stückzahlen. Der Lampenfuß hat im Inneren eine zweite Fassung für eine Glühbirne, die beim Einschalten der Lampe den Keramiksockel von innen beleuchtet. Das nach außen geworfene Licht erzeugt durch das Muster an der Wand einen weiteren Effekt. Rechts: Lampenfuß mit 27 cm Höhe, hier mit angeschaltetem "Kamineffekt" durch innere Beleuchtung. Viele Lampenfüße werden antiquarisch auch ohne die oftmals nicht mehr erhaltenen Lampenschirme angeboten. Aufgrund der Qualität mancher Lampensockel lohnt sich die Anschaffung neuer Schirme, um die Lampe wieder funktionstüchtig zu machen. Privatsammlung / Fotos: Ralf J. Schumann
Walter Gerhards widmete sich des weiteren fortwährend der Entwicklung neuer Glasuren, die er bei der Degussa (Abteilung keramische Farben) herstellen ließ. Er erhielt sowohl Grundstoffe von der Degussa und mischte die Glasuren selber an, bezog aber auch fertige Glasuren nach eigenen Rezepturen.
Die Formentwürfe und Glasurentwicklungen von Walter Gerhards standen damals aufgrund ihrer Originalität und ihres Erfolges oft unter genauer Beobachtung durch Konkurrenzbetriebe.
Neue Entwürfe wurde zwar beim Amtsgericht Montabaur regelmäßig zum Schutz vor Nachahmungen eingetragen (eine Verlängerung von 2 Jahren war ebenfalls möglich), dies erwies sich jedoch nicht als verläßlicher Schutz vor Kopien der Produkte.
Links: Krugvase Form 400 mit 25 cm Höhe. Die Glasurkombination in mattbraun mit leuchtend-oranger Laufglasur findet sich auf vielen verschiedenen Objekten und war anscheinend sehr beliebt. Rechts: Bodenvase Form 312, in wuchtiger Form mit 50 cm Höhe. Auch dieses Modell war als Vase oder als Lampenfuß erhältlich und wurde in verschiedenen Glasurkombinationen hergestellt. Privatsammlung / Fotos: Ralf J. Schumann
Links: Krug Form 260/21, mit umlaufenden Bändern aus lavaartiger Effektglasur auf feurig-orangem Grund. Rechts: Doppelhenkelvase Form 700/25. Dieses Modell war auch sehr beliebt und wurde in zahlreichen Dekorvarianten angeboten. Die Bänder mit der Lavaglasur ergeben hier ein geometrisches Muster. Das Foto kann den wuchtigen Eindruck des realen Objekts leider nur bedingt wiedergeben. Privatsammlung / Fotos: Ralf J. Schumann
1977 hatte die Walter Gerhards KG rund 50 Mitarbeiter, die "unter der Leitung eines geschulten Managements handgearbeitete Kunstkeramiken individueller Handschrift für den internationalen Markt" produzierten [3]. Später hatte das Unternehmen bis zu 70 Mitarbeiter und produzierte mit 6 großen Elektroöfen [1]. Der hohe Anteil an Handarbeit an der Produktion erforderte diese Belegschaftszahlen. Besonders der große Verkaufserfolg, die "durchbrochenen" Modelle, waren sehr arbeitsintensiv. Der hohe Produktionsaufwand machte die Zier- und Beleuchtungskeramik der Firma Gerhards zu besonderen Produkten, die Käufer in vielen Ländern fanden.
1970: Serie "Canberra", Bodenvasen 45 und 55 cm hoch. Von links nach rechts: Form 210/55, 540/45, 1030/45. Abb. aus "Schönes für Sie", 1970, Prospekt des Großhändlers Gebr. Boehringer, Stuttgart.
Links: 1971: Serien "Marbella" (weiß) und "Valencia" (violett). Firma Gerhards warb: "Der Tip für Anspruchsvolle - unsere exclusive Blumensteckvase". Der Zusatz "ges. gesch." (gesetzlich geschützt) warnte vor Nachahmungen. Abb. aus: Die Schaulade, Januar 1971, S.106. Rechts: 1972: Firmenanzeige mit dem Slogan: "Kera-Modern - der Zeit voraus...denn Stillstand ist Rückgang. Ihr Lieferant für exquisite, handgearbeitete Zierkeramiken und Leuchten, der jetzigen Wohnkultur angepaßt."Abb. aus: Die Schaulade, August 1972, S.1201.
Das Produktionsprogramm
Was schätzen heutige Sammler an den Keramiken der Firma Gerhards? Es sind teils wuchtige, eindrucksvolle Formen, die durchaus auch filigran gearbeitet sein konnten, zusammen mit interessanten Reliefs und Glasuren in modernen, leuchtenden und glänzenden Farben oder auch in antik-anmutenden, matten Tönen. Und es sind oft hohe Bodenvasen und Keramikfüße für Stehlampen, die bereits durch ihre Größe beeindrucken.
Links: 1970: Vase Form 710/20 aus der Serie "Canberra". Rechts: Bodenvase 210/55 in Grau. Durch das nur schemenhaft dargestellte Motiv und die plastische Glasur wirkt der Krug antik. Dargestellt ist vermutlich ein ägyptischer Bogenschütze auf einem Streitwagen. Privatsammlung / Fotos: Ralf J. Schumann
Aber auch Vasen mittlerer Größe, wie die beliebte Form 1040, in Sammlerkreisen aufgrund ihrer futuristischen Silhouette auch gerne "UFO" genannt, sind heute begehrte Objekte auf Antik- und Sammlermärkten. Viele Formen wurden gleichzeitig als Vasen und als Lampenfüße hergestellt und konnten so unterschiedliche Märkte mit erfolgreichen Entwürfen bedienen.
Links: Krug 1040/25, die bei Sammlern begehrte "UFO"-Form, war mit gleicher Formnummer auch als Vase ohne Henkel erhältlich. Rechts: Vase Form 115/16. Die Form ist in einer Firmenanzeige vom August 1972 dokumentiert. Beachtenswert ist das Zusammenspiel von schwarzer Effektglasur und leuchtender Laufglasur in Gelb, Orange und Giftgrün. Privatsammlung / Fotos: Ralf J. Schumann
Die Produktpalette der Firma Gerhards wurde im Laufe der Jahre ständig verändert und erweitert. Die Pflanzkeramik der 50er Jahre wurde oben bereits erwähnt. Über die Artikel der frühen 60er Jahre sind bislang jedoch noch keine Unterlagen aufgetaucht.
1966 warb die Keramikgroßhandlung Guido Riffarth mit Keramiken der Walter Gerhards KG. In der entsprechenden Werbeanzeige findet sich ein Krug mit der Formnummer 210/55, der von der Firma Gerhards auch in späteren Jahren mit verschiedenen Dekoren produziert und selber vertrieben wurde. Dieses Modell erfreut sich auch heute in Sammlerkreisen großer Beliebtheit und ist aufgrund der Größe von 55 cm und des hohen Gewichtes ein imposantes Objekt in vielen Sammlungen.
Werbeanzeige des Großhändlers Guido Riffarth aus dem Jahr 1966. Gezeigt wird die Keramik-Serie "Athen", hergestellt von der Firma Walter Gerhards KG. Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe August 1966, Seite 1145.
Großhändler wie Christian Bollweg und Gebrüder Boehringer sowie Einkaufsverbände wie "Gastliches Heim" warben in ihren Prospekten mit den gut verkäuflichen Produkten der Walter Gerhards KG. Die Firma Gerhards selbst brachte auch eigene Kataloge heraus, aber leider konnte bislang kein Exemplar wieder aufgefunden werden.
Die
Keramikserie "Olymp" (1966) von der Walter Gerhards KG wurde im Januar 1967 in einer Werbeanzeige des Einkaufsverbandes "Gastliches Heim" vorgestellt. Die Bildunterschrift lautete:
"kunsthandwerkliche Keramik in klassischen Formen und Motiven". Abb. aus: Porzellan + Glas, Ausgabe Januar 1967, Seite 37.
1967: Zwei
Vasen der Serie "Olymp" und drei Keramiken der "neuen Leuchtkeramik" aus dem Warenprogramm des Einkaufsverbandes "Gastliches Heim". Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe März 1967, Seite
339.
Ab ca. 1968 finden sich in den einschlägigen Fachzeitschriften erstmals auch eigenständige Firmenanzeigen der Firma Gerhards. Davor wurden keine teuren Werbeanzeigen geschaltet. Dies wurde als nicht notwendig erachtet, da die Geschäfte gut liefen. So wurden Energie und finanzielle Mittel vorrangig in den Ausbau des Betriebes gesteckt, der in mehreren großen Bauabschnitten im Abstand von jeweils wenigen Jahren immer wieder vergrößert wurde.
Zu Werbezwecken wurde ab 1968 auch auf bis zu 6 Fach-Messen im Jahr ausgestellt, sogar einige Male auf der Möbelmesse in Köln. Herr und Frau Gerhards hatten auch immer "das Ganze" im Blick: Was wurde in der Einrichtungsindustrie produziert, was fand Anklang, welche Entwürfe ließen sich gut verkaufen? [1] Walter Gerhards erkannte die Trends und schuf Produkte, die der Markt mit großem Gefallen aufnahm. Oft wurden die Glasuren auf aktuelle Einrichtungsstile abgestimmt, d. h. farblich passend zu Teppichen und Gardinen.
Im August 1968 wurde in der
"Schaulade" Dekor "Syrakus" als Neuheit zur Frankfurter Herbstmesse beworben. Diese Serie traf mit der lavaartigen dunklen Glasur mit leuchtend roten Feldern genau den Geschmack der Zeit. Das
Dekor steht heute als gutes Beispiel für ein recht junges Sammelgebiet, das in Fachkreisen unter dem Namen "Fat Lava" bekannt ist, als Synonym für Schaumengoben, die milimeterdick an den Objekten
herunterzulaufen scheinen. In der gleichen Ausgabe wurde auch Dekor "Alaska" in Blautönen vorgestellt.
Links: 1968: Form 210/55 mit Dekor "Syrakus". eine Neuheit zur Frankfurter Herbstmesse (Quelle: Die Schaulade, August 1968, S. 1206). Die Lavaartige Effektglasur im unteren Teil erinnert zusammen mit den leuchtend roten Feldern an einen Vulkanausbruch. Eine Optik, die diese Serie bei Sammlern so beliebt macht. Rechts: 1968: Krug Form 285/26 mit Dekor "Alaska" (Quelle: Die Schaulade, August 1968, S. 1240). Privatsammlung / Fotos: Ralf J. Schumann
In der gleichen Werbeanzeige von 1968, diesmal bereits mit dem selbstbewußten Zusatz "exquisite" auf dem abgebildeten Firmenlogo (der Raute mit dem Schlagwort "Kera Modern"), warb die Firma Gerhards für "handwerkliche Zierkeramik", Lampenfüße und "kunstkeramische Clubtische".
Ein entsprechender Tisch mit einer Glasplatte und einem imposanten Keramik-Tischfuß ist in einer Anzeige aus dem Jahr 1969 abgebildet, in der mit dem "Picknick-Set Jasmin für Terrasse und Garten" für die Geschirrkeramik von Walter Gerhards geworben wurde.
1969: "Picknick-Set Jasmin für Terrasse und Garten". Im Hintergrund links eine Bodenvase Form 1020/60 aus der Serie "Rom" in Rot. Der Tisch mit Keramikfuß und Glasplatte war ebenfalls ein Entwurf von Walter Gerhards. Abb. aus: Die Schaulade, August 1969, S. 1425.
Links: Dekor
"Beirut" (1968), Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe Januar 1969, Seite 97.
Mitte: Dekore "Rom" beige und "Rom" rot (1969) auf der Vasenform 1020/60 (60 cm hoch). Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe Januar 1970, Seite 125.
Rechts: Lampenfuß Nr. 110 "in farbenfrohen Dekors" (1968). Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe Januar 1969, Seite 128.
Neben sehr farbigen und auffälligen Glasuren, die sich oft auf den Keramiken finden, schien Herr Gerhards ein besonderes Interesse an Reliefdekoren zu haben, die sich an antike Vorbilder anlehnten, z. B. an die assyrische Löwenjagd, die als Motiv häufig auf seinen Bodenvasen zu finden ist. Drei antike Reliefs, die diese königliche Löwenjagd darstellen, befinden sich heute im British Museum in London. Walter Gerhards übertrug eine daran angelehnte Szene auf große Vasenformen und machte daraus eine beliebte Keramikserie.
Links: Bodenvase Form 1011/50 um 1970 mit Motiven aus der königlichen Löwenjagd. Walter Gerhards hat das Relief gekonnt in Anlehnung an antike Darstellungen herausgearbeitet. Rechts: Bodenvase Form 1010/50 mit Dekor "Mykene" (1967). Vorbild für die umlaufenden Tierdarstellungen sind vermutlich korinthische Vasen aus der Sammlung des Museums Louvre in Paris. Privatsammlung / Fotos: Ralf J. Schumann
Unter der Überschrift "Moderne Kunstkeramik von Walter Gerhards" werden im redaktionellen Teil der Fachzeitschrift "Die Schaulade" Einzelteile der Keramik-Geschenkartikelserie "Mykene" (1967) abgebildet. Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe Mai 1968, Seite 856.
Die Serie wurde zuerst in dem Buch "Der Unterwesterwald mit dem Kannenbäckerland" (1967) abgebildet.
1970: Werbeanzeige der Firma Walter Gerhards KG mit Neuheiten zur Frankfurter Herbstmesse. Die Seriennamen werden nicht erwähnt (in der Mitte: Serie "Canberra", wie in einem Händlerprospekt erwähnt). Abb. aus: Die Schaulade, Ausgabe August 1970, Seite 1234.
Links: 1973: Firmenanzeige mit einem aufwendig gestalteten Reliefkrug, Dekor nicht genannt. Abb. aus: Porzellan + Glas, Februar 1973, S.55. Rechts: 1974: Dekor "Hamadan" (braun mit Goldverzierung). Abb. aus: Porzellan + Glas, Februar 1973, S.55.
1974 wurde Dekor "Napoleon" vorgestellt. Die Serie enthielt u.a. die Nachbildung eines Kruges, den Walter Gerhards im Musée des Arts Décoratifs in Paris entdeckte. Dieser Krug war im Original ein Geschenk Napoleons I an die Kaiserin Josephine. Die Neuausgabe des Kruges wurde vom Markt sehr gut aufgenommen, aber auch die zu dieser Serie gehörende Schale sowie der Aschenbecher erwiesen sich als Verkaufsschlager.
Links: 1974: "Decor Napoleon", mit der Nachbildung eines Kruges, den Napoleon I seiner Ehefrau Josephine schenkte. Walter Gerhards war laut Anzeige "...von der klassisch-harmonischen Formgebung so begeistert, daß wir ihn für 'Sie' in Kunstkeramik reproduzieren". Abb. aus: Porzellan + Glas 1974, S.43. Rechts: 1977: Serie "Maya". Links ist der Lampenfuß Nr. 9087 abgebildet, rechts ist die Doppelhenkelvase Nr. 700 zu sehen. Abb. aus: Die Schaulade, Oktober 1977, S.1644.
Im Oktober 1978 wurden als Neuheit beleuchtete Wandbilder vorgestellt: Abstrakte Keramikcollagen mit integrierten Glühbirnen, die mit ihrer technisch-futuristischen Optik großen Anklang fanden. Die Bilder bestanden entweder ganz aus Keramik oder es wurden Keramikteile unter anderem auf schwarze Schieferplatten montiert, was dem Gesamtobjekt noch eine zusätzliche besondere Note verlieh.
Links: Oktober 1978: "Neuheit: beleuchtetes Wandbild' ges. gesch." Keramik mit Holzplatte und elektrischer Ausstattung. Der Farn unten auf dem Werbefoto gehört nicht zum Objekt. Abb. aus: Die Schaulade, Oktober 1978, S.1754.
Rechts: Oktober 1978: "Neuheit: beleuchtetes Wandbild' ges. gesch." Mehrere Keramikteile sind auf einer schwarzen Schieferplatte angebracht. Der Farn unten auf dem Werbefoto gehört nicht zum Objekt. Abb. aus: Die Schaulade, Oktober 1978, S.1754.
Nachtrag:
Oben abgebildet ist die Original-Werbeanzeige aus der Zeitschrift "Die Schaulade", Ausgabe Oktober 1978, Seite 1754.
Die elektrische
Ausstattung stammt laut Aufklebern auf den entsprechenden Bauteilen bei einigen Wandbildern von der Firma Brakelmann & Becker aus Arnsberg. Diese Objekte wurden aber
von Walter Gerhards entworfen und in seiner eigenen Firma hergestellt. Brakelmann & Becker war nicht der Hersteller, wie fälschlicherweise oft auf Verkaufsplattformen erwähnt
wird!
Ralf J. Schumann, 4. Juni 2026
Für die unterschiedlichen
Keramiken wurden auch gerne verschiedenfarbige Tonfarben genutzt, z. B. roter Scherben, wenn das Rot bei geritzten Dekoren besonders hervortreten sollte. Bisweilen wurde auch mit
schwarzem Manganscherben gearbeitet, unter anderem für Lampenfüße, die dann cremefarbene Glasuren
erhielten. Am häufigsten aber wurde weißer Scherben verwendet, in guter Qualität und sehr fein gemahlen, damit die Reliefs gut herausgearbeitet werden konnten.
Dies alles zeigt die
Kreativität und Vielseitigkeit von Walter Gerhards, der laufend neue Ideen zur Serienreife brachte. Mit den Worten "der Zeit voraus...denn Stillstand
ist Rückgang" wurde 1972 dieser Wettbewerbsvorteil durch eigene Neuentwicklungen in Werbeanzeigen thematisiert.
Links: 1980er Jahre: Krugvase (13 cm hoch) mit Molybdän-Glasur. Mit Aufkleber "Exklusive Dekor-Keramik / Walter Gerhards GmbH". Boden nicht bezeichnet / Formnummer unbekannt. Foto/Sammlung: Ralf J. Schumann. Mitte: Walter Gerhards mit einem Fischreliefbild. Zu den späteren Werken gehörte auch eine Serie von Reliefbildern, die historische Bergbauszenen zeigen. Diese Arbeiten zeigen stets viel Liebe zum Detail. Foto: Archiv Elfriede Gerhards. Rechts Lampenfüße der 80er Jahre mit künstlerischen Reliefs in abstrakten oder floralen Formen. Foto: Archiv Elfriede Gerhards.
Im Februar 1985 veräußerte das Ehepaar Gerhards die Walter Gerhards GmbH, die 1978 die Unternehmensform gewechselt hatte [4]. Die Firma bestand unter der neuen Führung noch bis Januar 1999.
Walter Gerhards arbeitete ab 1985 weiter als freischaffender Künstler mit selbständigem Design-Atelier. Er entwarf weiterhin exklusive Beleuchtungskörper und Objekte, Wandbilder, Figuren und Plastiken und beschäftigte sich darüber hinaus mit künstlerischem und technischem Design [2].
Rückblickend kann festgestellt werden, daß die Geschichte der Walter Gerhards KG ein gutes Beispiel für die gelungene Verknüpfung von künstlerischer Kreativität und marktgerechter Produktion war, gefördert durch das gute Zusammenspiel eines sehr talentierten Entwerfers mit einer außerordentlich unternehmerisch begabten Ehefrau in einem erfolgreichen Familienbetrieb.
Die heute antiquarisch erhältlichen Vasen und Lampenfüße tragen eine eigene Handschrift und repräsentieren doch oft genau den Geschmack der Zeit.
Die Objekte der Firma Gerhards sind damit ideal für Sammler, die sich je nach persönlichen Präferenzen im Stil ihres Lieblingsjahrzehnts einrichten möchten und zusätzlich "das Besondere" suchen.
Ralf J. Schumann (2014,
überarbeitet 2025)
Der Autor bedankt sich insbesondere bei Frau Elfriede Gerhards (1919 - 2017) für die freundlichen Gespräche und wertvollen Informationen, sowie bei Volker Hornbostel für den regen Austausch bei der intensiven Recherche zu einzelnen Modellen.
Quellen:
[1] Diverse Mündliche Mitteilungen von Frau Elfriede Gerhards im Jahr 2013.
[2] "Künstlerischer Lebenslauf Walter Gerhards" (Archiv Elfriede Gerhards).
[3] "20 Jahre Walter Gerhards", in: Die Schaulade, Oktober 1977, Seite 1748.
Anmerkungen:
[4] Die "Walter Gerhards KG"
(Kommanditgesellschaft) bestand laut Handelsregister bis Januar 1978. Der in Internetforen erwähnte Wechsel der Gesellschaftsform zum 16. April 1974 ist falsch. Das Datum bezieht sich auf eine
andere Eintragung im Handelsregister. In Werbeanzeigen wird die "Walter Gerhards KG" noch im Oktober des Jahres 1977 erwähnt. Erst ab 1978 wird mit dem Firmennamen "Walter Gerhards GmbH"
(Gesellschaft mit beschränkter Haftung) geworben.
Copyright: Ralf J. Schumann 2025.
Bitte erwähnen Sie beim Zitieren aus
dem Artikel den Autorennamen Ralf J. Schumann und meine Website.
_______________________________________________________________________________
Dieser Artikel erschien zuerst in der Sammlerzeitschrift "Trödler", Heft 4/2014. Gegenüber der damals erschienenen
Version wurden folgende Korrekturen und Ergänzungen vorgenommen:
Die Formnummern der Vasen 115/16 (16 cm) und 740/45 (45 cm) konnten mittlerweile ermittelt werden.
Der Wechsel der Unternehmensform erfolgte laut Handelsregister im Jahr 1978.
Die Firma wurde im Februar 1985 verkauft und wurde von den neuen Eigentümern noch bis Januar 1999 weitergeführt. Siehe hierzu auch oben die Anmerkung [4].
Des weiteren wurden folgende Bilder hinzugefügt:
- Dekor "Beirut" (1968)
- Dekor "Mykene" (1967), inkl. Änderung Bildunterschrift Vase 1010/50.
- Dekor "Rom" (1969)
- Lampenfüße aus Keramik (in: Die Schaulade, Ausgabe August 1968)
- Lampenfuß Nr. 100 (1968) (in: Die Schaulade, Ausgabe Januar 1969)
- Serie "Athen" (Werbeanzeige des Großhändlers Guido Riffarth, 1966)
- Serie "Athen" (Prospekt der Firma Mäser aus Dornbirn/Österreich, Mitte der 60er Jahre)
- Serie "Olymp" (Werbeanzeige des Einkaufsverbandes "Gastliches Heim", 1967)
- Serie "Olymp" und "Leuchtkeramik" (Werbeanzeige "Gastliches Heim", 1967)
- Werbeanzeige 1970 (ohne Nennung von Seriennamen)


































Kommentar schreiben
Michael Kempf (Donnerstag, 23 Oktober 2025 16:42)
Super Infos, vielen Dank für die große Mühe die du dir hier gemacht hast!!!
Britta Hartmann (Freitag, 24 Oktober 2025 22:09)
Danke! Habe den Text mit großem Gewinn gelesen und hab meine beiden Leuchten und die Vasen und Krugvasen jetzt noch lieber.
Wunderbare Handwerkskunst und wirklich originell. Die Ideen, die Leuchtenfüße innen zu beleuchten und die Vasen mit vielen Öffnungen zu versehen, um Blumen besser arrangieren zu können, sind wirklich innovativ.
Naomi (Dienstag, 28 Oktober 2025 20:44)
Hello,
Thanks for a lovely article. Apologies if I have missed any correction but just to potentially aid your research; the jug with the description: 'Left: Pitcher, 25 cm high (form number unfortunately not recognizable). The glaze combination of matte brown with bright orange flowing glaze'. I have the 18cm version. The form number is 400.
Ralf J. Schumann (Mittwoch, 29 Oktober 2025 10:33)
Thank you, Naomi. I will add more form numbers that I didn't know at the time (the original article is from 2014).
Winfried Wagner (Samstag, 01 November 2025 17:52)
Vielen Dank für die ausführliche Geschichte der Walter Gerhards KG. Ich selbst durfte Elfriede und Walter Gerhards als meine Pflegeeltern nennen. Sie haben mich 1973 aus einer misslichen Lebenslage "gerettet" und mir mein zukünftiges Leben ermöglicht. Ich werde Walter, Elfriede und Ihren Sohn Wolfgang sowie Tochter Waltraud nie vergessen.
Ralf J. Schumann (Dienstag, 04 November 2025 10:44)
Hallo Herr Wagner, vielen Dank für Ihren persönlichen Kommentar. Die netten Gespräche mit Frau Gerhards waren immer eine Bereicherung. Wir haben öfters über die verschiedensten Themen geredet, nicht nur über die Firmengeschichte. Walter Gerhards war damals leider schon verstorben. Ich hätte ihn sehr gerne auch kennengelernt.
Winfried Wagner (Sonntag, 09 November 2025 18:44)
Hallo Herr Schumann, Herr Gerhards war ein so liebenwerter Mensch. Und er konnte gut Schach spielen. Habe Ihn nie schlagen können. Aber trotz seiner Großherzigkeit konnte er aber auch ziemlich "sauer" werden, auch wenn dies schon einiger Vorfälle bedarf. Es kam also auch schon einmal vor, das er auf einen Schlag 3 Mitarbeiter entlassen hat, weil diese einfach seinen Anweisungen nicht Folge geleistet haben und dadurch ein großer Schaden entstand. Ich war dabei und dachte so ( oops ) Onkel Walter kann auch anders
. Viele Grüße
Ralf J. Schumann (Montag, 10 November 2025 14:10)
Hallo Herr Wagner, Danke für Ihren Kommentar! Solchen Geschichten sind auch wichtig, um die Erinnerung an die Künstler und Fabrikanten aufrecht zu erhalten und mehr über die Menschen zu erfahren.
Björn Jonsson (Sonntag, 29 März 2026 11:18)
Habe jetzt gefunden das ich etwas verkauft habe, das W G war, was ich nie wusste.
Danke!